Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe
 
 

Forderungen und Erwartungen des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) zur Bundestagswahl 2017

Der ZDK-Vorstand hat auf seiner Sitzung am 04. Mai 2017 in Bonn die Forderungen und Erwartungen des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes an die zukünftige Bundesregierung verabschiedet. 

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Justizminister Prof. Winfried Bausback zu Besuch in der Schiedsstelle der Kfz-Innung München-Oberbayern

Der bayerische Staatsminister der Justiz Prof. Dr. Winfried Bausback dankte bei einem Meinungsaustausch mit den Mitgliedern der Schiedsstelle der Kfz-Innung München-Oberbayern für den wesentlichen Beitrag zur Streitschlichtung, den die Kfz-Innungen mit ihren Schiedsstellen leisten.

Für ihn als Justizminister bestehe kein Widerspruch zwischen dem staatlichen Justizsystem und der Streitschlichtung über eine Schiedsstelle. Die Parteien hätten zu entscheiden, welches Verfahren für sie der richtige Weg sei. Die Arbeit der Schlichtung sei wesentlich parteinäher und entlaste zugleich das Justizsystem, erklärte Bausback in dem Gespräch: „Ich möchte daher den Kfz-Innungen ein großes Kompliment für die Arbeit der Schiedsstellen aussprechen und sie zu dieser Lösung der Streitschlichtung beglückwünschen.“ Bausback betonte zugleich die Rolle der Innungen als Teil der Selbstverwaltung der Wirtschaft, die sowohl Mitgliederinteressen vertrete als auch als kompetenter Ansprechpartner für Dritte zur Verfügung stehe. Hier sah er auch die Schiedsstellen verankert, deren Arbeit nur dann erfolgreich sein könne, wenn sie das Vertrauen der Beteiligten habe.

In seiner Begrüßung betonte der Präsident und Landesinnungsmeister des Kraftfahrzeuggewerbes Bayern Klaus Dieter Breitschwert , dass es das freiwillige Schlichtungsverfahren im Kfz-Gewerbe bereits seit 1970 gebe: „Den kostenlosen Service der Streitbeilegung können alle Kunden nutzen, die einem Mitgliedsbetrieb der Kfz-Innung ihr Vertrauen schenken. Zu erkennen sind diese Kfz-Betriebe an unserem blau-weißen Meisterschild.“

Der Vorsitzende der Münchner Schiedsstelle, Rechtsanwalt Robert Glocker sah die Stärke der Kfz-Schiedsstelle in der Begleitung der Arbeit von Beginn des Verfahrens an durch Spezialisten aus der Praxis. Die Verfahren seien zwar mit Emotionen beladen, doch liege die Motivation der Anrufung einer Schiedsstelle aus seiner Sicht meistens in dem Wunsch nach einer Lösung. Für ihn seien die Kfz-Schiedsstellen eine lohnende Geschichte für die Branche. Auch wenn der Aufwand für die Innungen relativ hoch sei, seien die Ergebnisse sehr effektiv.

Auch der Vertreter der Verbraucherseite Thomas Schwarz vom ADAC Südbayern zeigte sich als Fan der Schiedsstelle, weil in dieser die Verbraucher ohne Kostenrisiko und möglichst schnell Streitfälle geklärt bekämen. Aus seiner Erfahrung gehe es oft mehr um Erläuterung und Erklärung von Vorgängen. Dies zeige auch die hohe Quote an Vergleichen, die die Schiedsstelle mit den Parteien erziele.

Der Vertreter der Werkstätten Dieter Kerscher stellte eine immer schwieriger werdende Sachlage bei den einzelnen Fällen fest, der man in den Verfahren gerecht werden müsse. Die Kunden hätten auch ein stetig wachsendes Anspruchsdenken, ergänzte der Geschäftsführer des Kraftfahrzeuggewerbes Bayern, Dirk Weinzierl und fuhr fort: Die Verbraucher kaufen immer weniger nur ein Fahrzeug, sondern vielmehr ein Mobilitätskonzept. Entsprechend erwarten sie ein ordentliches Produkt, das funktionieren solle und wo man nichts Negatives dulde. 

Staatsminister Bausback zeigte sich am Ende des Gesprächs überzeugt, dass die Schiedsstellen der Kfz-Innungen mit ihrem Fachwissen auf allen Ebenen ein guter Bestandteil der Streitlösungen in unserer Gesellschaft seien. 

 

Andreas Brachem (Geschäftsführer Kfz-Innung München-Oberbayern), Dirk Weinzierl (Geschäftsführer Kraftfahrzeuggewerbe Bayern), Richard Wagner (Obermeister der Kfz-Innung München-Oberbayern), Präsident Klaus-Dieter Breitschwert, Staatsminister Prof. Dr. Winfried Bausback, Thomas Schwarz (ADAC Südbayern), Birgit Kusemann (Mediatorin Kfz-Innung München-Oberbayern), Rechtsanwalt Robert Glocker und Dieter Kerscher (Autohaus Häusler (v.l.n.r.)


Größte deutsche Handwerksinnung unter neuer Führung

Die Kfz-Innung München-Oberbayern, mit knapp 2.000 Mitglieds-betrieben aus dem oberbayerischen Kraftfahrzeuggewerbe größte deutsche Handwerksinnung, hat eine neue Führungsmannschaft gewählt. Nach 15 Jahren an der Spitze übergibt Obermeister Hans Medele den Stab an seinen Nachfolger Richard Wagner.

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DAT-Report 2017

Zum 43. Mal hat die DAT – Deutsche Automobil Treuhand GmbH die wohl größte allgemein zugängliche Daten- und Faktensammlung zur Kfz-Branche vorgelegt – ihren DAT-Report. Die Zahlen aus der aktuellen Studie belegen unter anderem, dass die momentanen Diskussionen um Elektromobilität, Maut, Fahrverbote in Innenstädten und natürlich die Abgas-Affäre nicht spurlos an den Verbrauchern vorbeigehen.

Wir freuen uns, dass wir Innungsmitgliedern diesen Report kostenlos zur Verfügung stellen können. 

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Aktualisierte Reparaturkostenübernahmebestätigung (RKÜB)

Aufgrund einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 21.06.2016 (Az.: VI ZR 475/15) hält die bisherige Gestaltung und Formulierung der Abtretungsklausel unter Ziff. B.2. in der RKÜB möglicherweise vor Gericht nicht mehr stand. 

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Informationspflichten zur Verbraucherschlichtungsstelle

Ab 01. Februar 2017 sind Unternehmen gesetzlich verpflichtet, auf Ihrer Website und/oder zusammen mit ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen den Verbraucher darüber zu informieren, inwieweit sie freiwillig bereit oder verpflichtet sind, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

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Service

Kontakt

Kfz-Innung München-Oberbayern
Gärtnerstr. 90
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Tel.: 0 89 / 1 43 62 - 0
Fax: 0 89 / 1 43 62 - 139
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