Kfz-Mechatroniker wurden freigesprochen

Bei der Freisprechungsfeier des Prüfungsbezirks Traunstein und Berchtesgadener Land der Kfz-Innung München-Oberbayern ehrten Obermeister Johann Bader (rechts) und Ehrenobermeister Karl Burghart (links) die Prüfungsbesten. Unser Foto zeigt Ausbilder Georg Geserer (von links) von H & W Autoelektrik Traunstein sowie die Prüfungsbesten Michael Bierl, Jacobo Kasumba und Moritz Lehmann. (Foto: Buthke)

Wonneberg – Bei einer Feier im Landgasthaus Alpenblick in Weibhausen sprach der Obermeister der Kfz-Innung München-Oberbayern, Johann Bader, die erfolgreichen Teilnehmer an der Gesellenprüfung zum Kfz-Mechatroniker im Prüfungsbezirk Traunstein und Berchtesgadener Land nach alter Tradition von den Verpflichtungen ihrer Lehrzeit frei. Laut Christian Maier, Vorsitzender des Prüfungsausschusses Traunstein-Berchtesgadener Land, haben die Gesellenprüfung im Winter 53 und im Sommer neun Auszubildende bestanden.

»Wir sind stolz auf Euch alle, da Ihr die Herausforderung eines immer schwieriger werdenden Berufs auf euch genommen habt«, sagte Maier. Prüfungsbeste waren Michael Bierl von der Firma H & W Autoelektronik in Traunstein, Julian Geistlinger von der Firma Mathias Höfler in Berchtesgaden, Lukas Herschke von der Firma A.T.U. in Traunstein, Jacobo Kasumba vom Autohaus Huber in Bad Reichenhall und Moritz Lehmann vom Autohaus Osenstätter in Traunstein.

In Oberbayern würden mehr als die Hälfte aller bayerischen Neufahrzeuge zugelassen und ein Drittel des Gebrauchtwagenhandels in Bayern abgewickelt, sagte Ehrenobermeister Karl Burghart. Dementsprechend hoch sei der Bedarf an Service, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten. Dieser Bedarf werde von rund 2000 Autohäusern und Kfz-Werkstätten der Kfz-Innung München-Oberbayern abgedeckt. »Davon befinden sich in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land allein 172 Innungsbetriebe«, so Burghart.

In ganz Oberbayern wurden seinen Worten zufolge im Herbst über 1400 Auszubildende eingestellt. Auf die Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land entfallen davon 62 neue Ausbildungsverhältnisse. Über alle Ausbildungsjahre hinweg bildet das Kfz-Gewerbe in diesen Landkreisen rund 300 junge Leute aus.

Das Kfz-Gewerbe sei nicht nur attraktiv und innovativ, sondern auch krisenfest, betonte der Ehrenobermeister. »Ein engagierter, gut qualifizierter und zuverlässiger Kfz-Mitarbeiter wird nicht arbeitslos.« Mit dem heutigen Tag sei nicht mehr der Meister für ihre Arbeit verantwortlich, sondern er vertraue ihren handwerklichen Fähigkeiten, ihrer Sorgfalt, Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit. Und auch die Kunden vertrauten darauf, dass sich jemand um die Elektronik, die Bremsen, Lenkung oder andere sicherheitsrelevante Komponenten am Auto kümmere, dem Qualität und Sorgfalt über alles gehe, wenn sie ihr Auto im Betrieb abgeben.

»In Ihrer Lehrzeit haben Sie gemerkt: Es bedarf Fachkenntnis, handwerkliches Können, viel Übung, Durchhaltevermögen und Fleiß für Ihren Beruf«, erklärte der stellvertretende Landrat Andreas Danzer. Ihre Qualität als Fachkraft sei gefragt. Diese Qualität werde sich immer durchsetzen. Das Handwerk gehöre zu den Grundpfeilern unserer Wirtschaft und Gesellschaft. »Fast 3000 Handwerksbetriebe bilden die solide Basis in unserem Landkreis«, unterstrich Danzer.

Die bestandene Gesellenprüfung sei ein Anfang für neue Freiräume, Möglichkeiten und Perspektiven. »Nutzen Sie Ihre Potenziale an Begabung und Leistungsbereitschaft, denn unser Bildungssystem gibt Ihnen mit der Meisterprüfung, ein späteres Studium oder Fort- und Weiterbildung die besten Chancen dazu«, betonte der stellvertretende Landrat.

Über einen neuen Jahrgang sehr gut ausgebildeter Gesellen freute sich der stellvertretende Kreishandwerksmeister Thomas Aigner von der Kreishandwerkerschaft Traunstein-Berchtesgadener Land. Hinter ihnen lägen Jahre harten Lernens, denn ihr Beruf erfordere viel Geschick und Knowhow. Ihre Persönlichkeit aber werde durch Arbeit und Leistung geformt. Mit Abschluss der Ausbildung hätten die Jung-Gesellen eine neue Stufe des Erwachsenwerdens erreicht.

(Verfasser: Günter Buthke)

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Die Kampagne #wasmitautos wird zur Jugendplattform der Initiative AutoBerufe. Foto: AutoBerufe.

Die Seite www.wasmitautos.com ist jetzt die Website Nr. 1 für Schüler & Kfz-Azubis:

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  • Hinweise zu Girls‘ Day, Praktikum, Bewerbung und zukünftig Ausbildungsbetrieben (Rubrik Ausbildung finden)
  • enge Verknüpfung zu allen Social-Media-Kanälen durch automatisches Ausspielen der Inhalte, z. B. mit den Hashtags (Schlagworten) #wasmitautos, #machwasmitautos, #ausbildung usw.
  • weitere Zusammenarbeit mit Influencern, Bloggern und Kfz-Azubis für Social-Media-Kampagnen

Die Seite wird in mehreren Schritten ausgebaut, um in den Kanälen immer wieder auf Neuerungen hinzuweisen und damit im Gespräch zu bleiben. Als nächste Schritte im Zeitraum August bis Oktober sind geplant:

  • kurze Texte und Clips zu den Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Integration der Karriereübersicht
  • spielerisches Emoji-Quiz zur Berufswahl
  • weitere Clips von und mit Kfz-Azubis
  • neue Social-Media-Kampagne mit Lina van de Mars

Und unser JP Kraemer, der unsere erste Social-Media-Kampagne begleitet und damit den Grundstein für den jungen Baustein #wasmitautos gelegt hat, hat auch schon etwas zur neuen Seite zu sagen:

Umsetzungshilfen und Praxistipps zur Ausbildung von Automobilkaufleuten erschienen

Die Umsetzungshilfen und Praxistipps aus der Reihe „Ausbildung gestalten“ unterstützen Ausbilder und Berufsschullehrer in der täglichen Arbeit: Das Heft beschreibt die Umsetzung der Ausbildungsordnungen sowie der Rahmenlehrpläne und gibt Tipps für die Planung bzw. Durchführung der Ausbildung. Diese Umsetzungshilfe basiert auf der Verordnung vom 1. August 2017.

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